Unser Kindergarten

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gern eine kurze Vorstellung unserer Einrichtung geben. Gern können Sie im Anschluss noch einen Kennenlerntermin vereinbaren oder einen Einblick in unser Konzept nehmen.

Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

Vorstellen der Einrichtung

Pädagogische Arbeit   

Bildungsbereiche

Vorschularbeit

Über-Mittag-Betreuung

Erfahrungs-und Lernangebote in der Altersmischung (Betreuung ab zwei Jahren)

Inklusive Betreuung

Elternarbeit

Hospitation & Praktikumsplätze

Vorstellen der Einrichtung

Der Kindergarten St. Barbara wurde 1985 erbaut auf der Beethovenstraße, in Telgte. Im Jahr 2014 wurde unser Kindergarten durch einen Anbau erweitert. 

 

Träger unserer Einrichtung 

Katholische Kirchengemeinde St. Marien Telgte

Kardinal - von - Galen - Platz 9

48291 Telgte

 

 

Team

Foto folgt...


Der Kindergarten ist eine Vier-Gruppen-Anlage.

Hasengruppe

Kinder im Alter von 2-5 Jahren

 

Team

Petra Riesinger

Melanie Eckel 

Ulrike Barlage

Martina Kutschmann

 

Räumlichkeiten


Igelgruppe

Kinder im Alter von 3-6 Jahren

 

Team

Barbara Austrup

Dorothe Rottmann

Nicole Großpietsch


Räumlichkeiten


Bärengruppe 

Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren

 

Team

Evelyne Pennekamp

Valentina Voth

Ella Haverkamp (Einjähriges Praktikum)

 

Räumlichkeiten


Elefantengruppe

Kinder im Alter von 2-4 Jahren

 

Team

Sonja Schapmann

Annelie Köster

Francesca Curtis

Catharina Schröder (Praktikantin im Anerkennungsjahr)

 

Räumlichkeiten


 

Außerdem stehen uns noch folgende Räume zur Verfügung: 


  • Eingangshalle 
  • Büro
  • Gymnastik- und Mehrzweckraum
  • Teamraum
  • Küche und Kinderkochzeile
  • Werkraum

Das Außengelände ist in folgende Bereiche aufgeteilt:


  • Außenbereich  vor dem Kindergarten, für die jüngeren Kinder : Sandbereich, Wipptier, Nestschaukel, kleine Rutsche mit Motorikspiel, zu diesem Angebot haben die Kinder die Möglichkeit verschiedene Sandspielzeuge, Fahrzeuge, Bälle etc. zu nutzen.
  • Außenbereich hinter dem Kindergarten : Hügellandschaft, Spielhäuser, zwei Sandbereiche davon einer mit Wasserstelle, 2-Turm Spielanlage, Fußballplatz mit einem großen Tor, Wippe, Nestschaukel, Turnstangen, zu diesem Angebot haben die Kinder die Möglichkeit verschiedene Sandspielzeuge, Fahrzeuge, Bälle etc. zu nutzen.


Die Kindergartenplätze werden unter Berücksichtigung der vom Rat der Tageseinrichtung festgesetzten Aufnahmekriterien vergeben.

 

Das Betreuungsangebot ist flexibel. Sie haben die Wahl, ihr Kind entweder 25, 35 oder 45 Stunden in der Woche in unserem Kindergarten anzumelden.

Die durch Eltern festgelegten Nachmittage sind verbindlich und können nicht beliebig getauscht werden. Veränderungen langfristiger Art sind möglich, müssen aber mit der Einrichtungsleitung abgesprochen und im Anhang des Betreuungsvertrages geändert werden!
 

Öffnungszeiten:              7.15 Uhr – 12.30 Uhr

                                        14.30Uhr – 16.30 Uhr

 

 Abholzeit:                      11.30 Uhr - 12.30 Uhr


Über-Mittag-Betreuung:   7.15 Uhr – 16.30 Uhr


Ferienzeiten:

Während der Sommerferien ist die Einrichtung 3 Wochen geschlossen und

zwischen Weihnachten und Neujahr.

 

Pädagogische Arbeit

Wir nehmen die Kinder so an, wie sie sind: als eigenständige Persönlichkeit mit ihren Stärken und Schwächen, Launen, Ängsten und Bedürfnissen.

Sich angenommen zu fühlen ist nicht nur eine wesentliche Voraussetzung für jede Entwicklung, sondern schafft auch das wichtige Vertrauensverhältnis zwischen uns und den Kindern.

Wichtigste Voraussetzung für unsere pädagogische Arbeit ist die liebevolle Atmosphäre und eine Umgebung, die die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützt.

Die Gruppenräume werden durch ihre Gestaltung den jeweiligen Bedürfnissen der Kinder angepasst und geben jedem Kind die Möglichkeit sich zu entwickeln und Lernerfahrungen zu machen. Dabei ist es uns wichtig, mit unserer Arbeit dort anzuknüpfen, wo das Kind sich in seiner Entwicklung momentan befindet.

Die Stärkung der Persönlichkeit, die Fähigkeit sich in einer Gruppe zurecht zu finden und die dazu nötige Selbständigkeit sind wichtige Ziele unserer pädagogischen Arbeit.

Durch Regeln und feste Strukturen geben wir den Kindern die nötigen Rahmenbedingungen um in einer Gemeinschaft partnerschaftlich leben zu können.

Die Kinder sollen lernen sich eine eigene Meinung zu bilden und diese auch zu äußern. Wir unterstützen diesen Lernprozess, indem wir ihnen immer zuhören, ihre Meinung respektieren und sie ermutigen ihre Empfindungen anderen Menschen gegenüber zu äußern. Es ist wichtig, dass wir Fragen und Ängste der Kinder immer ernst nehmen.

Die Themen in der Gruppe sind häufig durch die Jahreszeit bedingt geprägt. Zusätzlich werden Ideen und Interessen der Kinder aufgegriffen und durch Angebote in den verschiedenen Bildungsbereichen vertieft.

Bildungsbereiche

Sprache

In allen Lebenssituationen des Kindes ist Sprache das wichtigste Kommunikationsmittel um Kontakt mit seinem Umfeld aufzunehmen und sich zu verständigen. Sprache ist wichtig für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder. Über die Sprache werden Gedanken, Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse ausgedrückt.

 

Wir gestalten den Kindergartenalltag des Kindes so, dass die Sprachentwicklung vielfältig unterstützt und gefördert wird:

z.B. tägliche Gespräche im Stuhlkreis und im Freispiel über Erlebnisse der Kinder,

Bilderbuchbetrachtungen, Gesellschaftsspiele, Fingerspiele, Reime, tägliches Singen mit den Kindern, Einsatz von Rhythmusinstrumenten.


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Musik

Kinder haben viel Freude an gemeinsamem Singen und Musizieren.

Der Kindergartenalltag ist so gestaltet, dass die Kinder jederzeit die Möglichkeit haben, zu singen und dieses auf Instrumenteneigenständig zu begleiten.

In jeder Gruppe befindet sich ein Grundsortiment an Instrumenten, welche die Kinder frei nutzen können. Wir möchten die Kinder ermutigen „Musik“ selbst auszuprobieren und zu erfahren, dass Instrumente/die Musik ein fester Bestandteil unseres Alltags sein können.

z.B. Klassische Musik hören, Musik aus anderen Kulturen kennen lernen,

verschiedene Instrumente vorstellen und ausprobieren lassen, Klanggeschichten,

tanzen


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Religiöse Erziehung

Religiöse Erziehung ist ein wesentlicher Bestandteil der Bildung, Erziehung und Betreuung in unserem Kindergarten. Achtung vor der Würde des Menschen, seine Wertschätzung und Respekt dem anderen gegenüber (z.B. anderer Religionen) sind die Grundvoraussetzungen, die unsere religionspädagogische Arbeit prägen.

 

Kinder zeigen von sich aus für alles eine große Offenheit , Neugier und Faszination. Durch die religionspädagogische Arbeit wollen wir ihnen Gotteserfahrungen und Gottesbilder vermitteln die sie in der Entwicklung ihrer Persönlichkeit stärken, um sich in der Welt zurechtzufinden.

Im Stuhlkreis sprechen wir nicht nur über Jesus sondern vermitteln unsere Freude am Glauben indem wir mit den Kindern religiöse Lieder singen.

Durch das Aufhängen eines Kreuzes in den Räumen möchten wir unseren Glauben sichtbar machen.

Durch Symbole und Gesten werden all diese Erfahrungen der Kinder gefestigt.


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Kreatives Gestalten

findet bei uns täglich statt!

In jedem Gruppenraum befindet sich ein großer Bereich, mit viel Tageslicht zum kreativ werden.

 

Den Kindern stehen unterschiedliche Materialien zur Verfügung:

 -Wasserfarbe, Buntstifte und Wachsmalkreide

-Papiersorten mit verschiedenen Beschaffenheiten

- Kleister

- Scheren für Links- und Rechtshänder

- usw.

 

Durch das Kreative Arbeiten lernen die Kinder den richtigen Umgang mit den einzelnen Materialien, deren Eigenschaften, Farben usw. kennen.


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Bewegung

Bewegung fördert die körperliche, geistige und seelische Entwicklung des Kindes.

In den ersten Jahren erschließen sich Kinder ihre Welt vor allem über Bewegung, es ist den Kindern ein Grundbedürfnis sich zu bewegen und die räumliche und dingliche Welt mit allen Sinnen wahrnehmen und begreifen zu lernen.

Kinder entdecken ihren Körper und seine Fähigkeit, bilden ihre grob- und feinmotorische Geschicklichkeit aus erforschen ihre Umwelt und treten in Kontakt zu anderen.

Bewegung findet überall statt: Wir fördern den Bildungsbereich Bewegung gezielt durch das wöchentliche Turnen in unserem Turn- und Bewegungsraum.

 

In der Turnhalle stehen uns viele Materialien, die eine gute Förderung der Kinder unterstützen zu Verfügung. Beispiele : Kletterwand, Hängematte, Turnmatten, Bälle, Schwungtuch, Balancierbalken, Trampolin, usw.


 

Auf unserem Außengelände finden die Kinder täglich viele Möglichkeiten ihren Bewegungsdrang abzubauen und Bewegungsabläufe zu schulen.

z.B. 2-Turm Spielanlage, Hügellandschaft,Tretfahrzeuge, Roller, Rutsche, Fußballplatz und viel Platz zum Rennen und Spielen.


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Umwelt- Natur- und Sachbegegnung

Wir möchten die Kinder sensibilisieren, mit offenen Augen und Ohren ihre Umwelt zu er- und begreifen.

Wir nutzen die kindliche Neugier um mit den Kindern unterschiedlichste Natur- und Umwelterfahrungen zu sammeln.

z.B. das Säen und beobachten des Wachstums von Pflanzen, Herstellungsweise von Lebensmitteln praktisch erfahren indem wir selbst Mehl mahlen, Obst welches wir in unserem Garten ernten verarbeiten, Brot und Kuchen backen, Naturphänomene, wie z.B. das Wetter, Jahreszeiten, Elemente beobachten und durch Experimente auf spielerischer Art erarbeiten und mit den Sinnen erschließen.

 

Im Jahr 2011 wurden wir von der Initiative „Haus der kleinen Forscher“ - die unter anderem auch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt wird, zum Forscherkindergarten ausgezeichnet.

Besuchen Sie gern unsere Seite :  "Haus der kleinen Forscher"

 

In unserer Einrichtung stehen den Kindern dafür viele Experimentiermaterialien zur Verfügung (Lupen, Stethoskop, Pipetten, Waage, Mikroskop, Magnete u.v.m.).  

Gemeinsam wird dann zu den unterschiedlichsten Themen geforscht, z.B.:

-Elemente: Wasser und Luft    -Magnetismus      -Farben          

-Naturbegebenheiten  -Strom/Energie  

-Klänge/Geräusche      


Freispiel

Der Grundstein unseres Kindergartenalltags ist das Freispiel.

Das Freispiel beginnt für die Kinder nachdem sie morgens durch die Erzieherin begrüßt wurden.

Durch die Gestaltung der Gruppenräume in verschiedene Spiel- und Lernzonen, die Bereitstellung von Spielmaterialien die den Entwicklungsstand der Kinder entsprechen und eigenständiges, selbstbestimmtes Handeln unterstützen, finden die Kinder eine gut „vorbereitete Umgebung“ im Kindergartenalltag vor.

Die Kinder können im „Freispiel“ selbst entscheiden in welchem Bereich sie mit wem und wie lange spielen möchten. Uns ist es wichtig die Kinder soweit zu unterstützen, dass sie selbst in der Lage sind auf die anderen Kinder zuzugehen und gemeinsam mit ihnen in ein Spiel hineinfinden.

Wir stehen den Kindern als Ansprech- und Spielpartner zu Verfügung, geben die nötigen Hilfestellungen um sich im Gruppenalltag zurecht zu finden.

Themen die in der Gruppe „aktuell“ sind werden durch Angebote wie z.B. Bastelaktionen am Maltisch,  Bilderbuchbetrachtung in Kleingruppenaufgegriffen.

Das Freispiel endet mit der Aufräumphase. Hierzu singen wir mit den Kindern ein gemeinsames Lied, das „Aufräumlied“.

Durch die Kennzeichnung der Materialkisten und Schränke mit Bildern und die Unterstützung von uns schaffen wir Bedingungen in denen die Kinder selbständiges Aufräumen lernen können. Im anschließenden Stuhlkreis treffen sich alle zum gemeinsamen Spielen, Singen, erzählen. Dieses ist ein wichtiges Gruppenerlebnis und lässt die Gruppe enger zusammenwachsen.

Im Anschluss gehen wir mit den Kindern zum Spielen auf das Außengelände.

 

 

Zu den Spiel- und Lernzonen gehören :

Rollenspielbereich

Rollenspielbereich

 

Der Rollenspielbereich ist ausgestattet mit Materialien, die es den Kindern ermöglichen in andere Rollen zu schlüpfen und Alltagsgeschehen nachzuspielen, zu verstehen und zu verarbeiten.(z.B. Familienleben, Essen zubereiten, Schulalltag, Themen die die Kinder aktuell beschäftigen)

 

  

Bau-und Konstruktionsbereich

Bau- und Konstruktionsbereich

 

Dieser Bereich befindet sich in den Gruppen jeweils im Nebenraum.

Hier finden die Kinder den nötigen Platz und die nötige Ruhe zum bauen, zu konstruieren und kreativ zu werden.

Es ist uns wichtig den Kindern Materialien mit verschiedenen Beschaffenheiten in Bezug auf Größe, Oberfläche, Gewicht usw. zu Verfügung zu stellen. (Baumscheiben, Holzklötze in verschiedenen Größen, Natursteine, Lego….)

Mal-und Kreativbereich

Mal- und Kreativbereich

 

In der Gruppe finden die Kinder einen großen Tisch um mit Kleister, Scheren, Papier, Stiften kreativ zu werden. Nicht das Ergebnis, viel mehr das „Tun“ steht vor allem für die jüngeren Kinder im Vordergrund.

Durch die verschiedenen Utensilien wie z.B. : Federn, Muscheln, Papprollen, Leder wird die Phantasie der Kinder angeregt.

Lese-und Ruhebereich

Lese- und Ruhebereich

 

Hier finden die Kinder stets eine Auswahl an Bilder- und Sachbüchern.

Durch die gemütliche und ruhige Gestaltung dieses Bereiches durch Kissen, Decken, Sofa.. schaffen wir für die Kinder eine Atmosphäre, die es ihnen ermöglicht die nötige Ruhe zu finden um Bücher anzuschauen und zu lesen.

Beider Auswahl berücksichtigen wir, dass die Bücher altersentsprechend sind und die Interessen der Kinder aufgreifen. Die Kinder haben die Möglichkeit sich die Bücher selbständig anzuschauen oder nach Bedarf von einer Erzieherin vorlesen zu lassen.
Das Lesen von Geschichten regt Kinder dazu an, frei zu erzählen, gehörte Inhalte in eigenen Worten wiederzugeben, Phantasiegeschichten zu erzählen und ist somit ein wichtiger Bestandteil der Sprachförderung im Kindergarten.

Gesellschafts-und Regelspiele

Gesellschafts- Regelspiele und Puzzle

 

In der Gruppe finden die Kinder Spiele und Puzzle die ihrem Alter und Entwicklungsstand entsprechen.

Beim Spielen lernen die Kinder Regeln zu verstehen, einzuhalten und anzuwenden. Einige Spiele haben das Ziel, etwas gemeinsam zu erreichen (gewinnen). Hier werden die Kinder besonders in ihrem Sozialverhalten gefördert. Durch das Spiel von Gesellschaftsspielen werden die Kinder in ihrer Konzentration, Merkfähigkeit und Ausdauer geschult.

Frühstücksbereich

Frühstückstisch

 

Am Frühstückstisch können die Kinder in der Zeit von 7.15 bis ca.10.15 Uhr ein Frühstück zu sich nehmen.

Die Kinder bringen dieses von zu Hause mit. Mineralwasser und Obst steht den Kindern am Tisch frei zur Verfügung.

 

Vorschularbeit

Vorschularbeit

 

Im letzten Jahr vor der Einschulung nehmen die Kinder an einem Vorschulprogramm teil.

Die Kinder treffen sich gruppenintern einmal in der Woche mit der Gruppenleitung zur „Vorschule“.

Vorschularbeit beinhaltet, die Kinder auf die Anforderungen der Schule vorzubereiten.

 

 

Auszüge aus unserer Vorschularbeit:

 

Diese Punkte sind nur Auszüge aus unserer  Vorschularbeit und werden der Gruppe entsprechend individuell ergänzt.

 

Zusätzlich besuchen wir nachmittags verschiedene Einrichtungen, wie z.B. die St. Clemens Kirche, Feuerwache, Wasserwerk, Klärwerk. Die Besuche werden zuvor mit den Kindern thematisch erarbeiten.

 

Im Frühjahr fahren alle Vorschulkinder mit den Erzieherinnen zu einer Übernachtungsfahrt in die Jugendherberge nach Tecklenburg.

Am Ende der Kindergartenzeit werden den Kindern die schriftlichen Arbeiten auf einer gemeinsamen Abschlussfeier überreicht.

Über - Mittag - Betreuung

Mittagstisch

In unserer Einrichtung haben Kinder mit den Stundenbuchungen 35 Std. und 45 Std. die Möglichkeit ein warmes Mittagessen zu erhalten.

 

 

Das Mittagessen wird täglich frisch von der „Stattküche“ Münster angeliefert.

Die Eltern bestellen Online für ihr Kind das Mittagessen über ein Verpflegungsportal. Über die Nutzung informiert sie gern die Kindergartenleitung Petra Riesinger.

 

Gegessen wird ab 11.30 Uhr in den jeweiligen Gruppen.

Jedes Kind isst in seinem Gruppenraum  und wird immer von denselben zwei Erzieherinnen begleitet. Dadurch schaffen wir eine ruhige, kontinuierliche und familiäre Atmosphäre.

 

Zu Beginn sprechen wir ein gemeinsames Tischgebet.

Während der Mahlzeiten ist es uns wichtig, die Kinder in ihrer Selbständigkeit zu unterstützen. Die Kinder können sich die Speisen selbst aufgeben, eigenständig zerkleinern und dabei jederzeit auf Hilfestellungen von uns zurückgreifen.

Beim gemeinsamen Mittagessen haben die Kinder genügend „Zeit“ sich mit den Erzieherinnen und Kindern über Erlebnisse am Vormittag und Zuhause in ruhiger Atmosphäre auszutauschen.

Wir beenden das Essen mit einem „Dankeslied“ und beginnen anschließend mit der Ruhephase.

 

Die jüngeren Kinder  haben die Möglichkeit sich im Schlafraum zum Mittagsschlaf in ihr eigenes Bett zu legen.

Die älteren Kinder werden in der Ruhephase in ihrem Gruppenraum von ihren Erzieherinnen betreut.

 

Erfahrungs- und Lernangebote in der Altersmischung

Wir sehen es als Aufgabe, die Eltern zu unterstützen Familie und Erwerbstätigkeit miteinander zu vereinbaren. Seit August 2008 werden in unserer Einrichtung auch  Kinder ab zwei Jahren  betreut.
 

Wenn ältere Kinder den jüngeren Kindern gezielt bei täglichen Aufgabenhelfen, lernen sie Verantwortung zu übernehmen und Rücksichtnahme zu üben. Als wichtige Partner für die Kleinen fühlen sie sich anerkannt, ihr Selbstbewusstsein wird gestärkt. Die jüngeren Kinder fühlen sich geborgen und entwickeln neben der Beziehung zu den Erwachsenen ein besonderes Verhältnis zu den älteren Kindern. Die Großen sind vielfach Vorbilder, deren soziales Verhalten sie intensiv beobachten und nachahmen. In der Umsetzung bedeutet das für uns, dass die Kinder aus ihrem eigenen Antrieb heraus Phasen des gemeinsamen Miteinanders erleben sollen, gleichzeitig aber ausreichende Rückzugsmöglichkeiten erhalten.

 

Trotz aller positiven Aspekte der Altersmischung ist es aber auch wichtig, die verschiedenen Altersgruppen einzeln zu betrachten. Innerhalb des Gesamtkonzeptes des Kindergartens finden daher in unserem Mehrzweckraum, dem Gruppenraum oder dem Nebenraum Spielkreise, Turnstunden und andere Aktivitäten statt, die nach Alter, Fähigkeiten und Bedürfnissen zusammengestellt werden.
 

Aber auch die jüngeren Kinder benötigen Rückzugsmöglichkeiten, wie z.B. ein gemütliches und einladendes Kuschelnest. Materialien, die ihren Bedürfnissen und Spiel- und Lernmöglichkeiten entsprechen, sind besonders wichtig.

 

In enger Anlehnung an unsere Gesamtkonzeption ermöglichen wir den Kleinkindern Basiserfahrungen und Begegnungen unterschiedlicher Natur, die ihnen Freude und Spaß bereiten und ihre Entwicklung unterstützen. Dabei orientiert sich die pädagogische Arbeit an den Entwicklungsständen der Kinder.

 

Ein besonderer Aspekt unserer pädagogischen Arbeit mit jüngeren Kindern ist die ganzheitliche Förderung und Erziehung. Um sich selbst und seine Umwelt wahrnehmen zu können, sind Sinneserfahrungen (hören, sehen, riechen, tasten) und eine Festigung des Gleichgewichtes von zentraler Bedeutung.
 

Im Schlaf und Ruhebereich können Energiereserven aufgefüllt werden. Schlafen bedeutet eine Pause für Körper, Geist und Seele. Die Schlafzeiten richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder. Wer nicht schlafen möchte, kann sich ruhiger ausruhen. Wichtig ist es uns, dass jedes Kind feste Rituale erfahren kann. Ein eigenes Bett und ein abgegrenzter fester Schlafplatz in gemütlicher Atmosphäre sind daher notwendig.
 

Kleinere Kinder brauchen viel stärker als ältere Kinder die Bestätigung von vertrauten und verlässlichen Beziehungen, Ihr Bedürfnis nachpersönlicher Zuwendung, Körper- und Hautkontakt ist deutlich ausgeprägter. Gerade hierfür ist ein separat, gemütlich eingerichteter Raum für den Wickel- und Pflegebereich sehr wichtig.

Inklusive Betreuung

Seit August 2008 werden in unserer Einrichtung Kinder inklusiv betreut. Ausgehend von dem christlichen Menschenbild, sehen wir es als Selbstverständlichkeit an, allen Kindern eine Betreuungsmöglichkeit zu bieten.

In der Gruppe treffen sich Kinder mit sehr unterschiedlichen Bedürfnissen, individuellen Fähigkeiten und Begabungen.

Durch den Besuch unserer Einrichtung möchten wir:

 

Wir möchten, dass die Gruppe ein Ort ist, an dem sich alle Kinder wohlfühlen können.

Unsere alltägliche Arbeit orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen, Fähigkeiten und Kenntnissen eines jeden Einzelnen.

Die zwischenmenschliche Ebene, die Beziehungsgestaltung spielen dabei eine zentrale Rolle. Im Vordergrund stehen die Stärken der Kinder. Wichtig ist uns, dass jedes Kind sich als erfolgreich erleben kann, das es im Gruppengeschehen eingebunden ist und ein „Wir-Gefühl“ erfährt bzw. entwickelt.

Erfolgreiches Lernen verläuft nicht immer gradlinig, sondern beinhaltet auch Umwege und Misserfolge. Ein immer wiederkehrender lebenslanger Prozess.

Hier möchten wir die Kompetenz der Kinder stärken, ihnen hilfreich zur Seite stehen, wenn sie Unterstützung benötigen.

Nach dem Grundgedanken von Maria Montessori „Hilf mir es selbst zu tun“, sehen wir es als unsere Aufgabe an, den Kindern bei einer optimistischen Lebensbewältigung innerhalb der Einrichtung zu helfen bzw. diese zu ermöglichen.

 

Hauptschwerpunkte der inklusiven Arbeit sehen wir in den Bereichen: Erweiterung der sozialen Kompetenz, Unterstützung der motorischen und sprachlichen Entwicklung, Vermittlung von Allgemeinwissen.

 

Spiel-und Lernangebote werden von uns nach Möglichkeit situativ gestaltet. Fördermaßnahmen werden in dem gesamten Gruppenalltag integriert und werden in entsprechenden Räumlichkeiten in Kleingruppen angeboten.

Die Einbettung der Förderung innerhalb der Großgruppe setzt eine gute Beobachtungsgabe voraus. Die Kinder werden nicht aus ihrem gewohnten Umfeld herausgenommen, sondern sie können sich nach dem Prinzip der inneren Differenzierung aktiv am Gruppengeschehen, an den Spiel- und Lernprozessen beteiligen. Durch diese gezielte Vorgehensweise erhält jedes Kind die Gelegenheit, sich auf seine Weise, mit seinen individuellen Möglichkeiten einzubringen.

 

Die Kleingruppenarbeit ermöglicht eine intensive Betreuung, in der wir differenziert auf entwicklungsbedingte Bedürfnisse eingehen können.

Die Räumlichkeiten und das Material sind so gestaltet, dass sie das gemeinsame Spiel und Lernen anregen, unterstützen bzw. indirekt beeinflussen.

Die inklusiv arbeitende Gruppe verfügt über Spiel- und Beschäftigungsmaterial, welches die jeweiligen Entwicklungsstufen der Kinder berücksichtigen.

Die Räumlichkeiten der Gruppe sollen den Kindern ein Gefühl der Sicherheit und Vertrautheit geben.

 

Durch die unterschiedliche Ausstattung regen sie einerseits das Neugier-und Explorationsverhalten an, bieten andererseits aber auch Rückzugsmöglichkeiten. 

 

Die gemeinsame Erziehung erfordert eine intensive Zusammenarbeit zwischen Eltern, den pädagogischen Fachkräften und Therapeuten.

Elternarbeit

Wir wünschen uns eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern, da wir uns die Aufgabe stellen, die Erziehung des Elternhauses zu ergänzen und zu unterstützen. Durch Elternabende und Familienfeste wünschen wir Kontakte zwischen uns und den Eltern zu fördern. Dadurch wollen wir den Eltern Gelegenheit geben, sich untereinander kennen zu lernen.

Hospitation & Praktikumsplätze

Wir bieten das Hospitieren während des Kindergartenalltages an, d.h. Sie haben die Möglichkeit, nach vorheriger Absprache, an einem Vormittag in der Gruppe teilzunehmen.

Das gilt gleichermaßen für Eltern die ein Kind in der Einrichtung haben, sowie auch für interessierte Eltern die einen Kindergartenplatz für ihr Kind finden möchten.

 

Auch Schüler/innen verschiedener Schul- und Ausbildungsformen die einen geeigneten Praktikumsplatz suchen oder einfach den Ablauf des Kindergartenalltags kennenlernen möchten, können dieses Angebot nach Absprache wahrnehmen.

 

In unserer Einrichtung bieten wir auch Praktikumsplätze für Schüler/innen verschiedener Schul- und Ausbildungsformen an.